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02-01-2025, 05:39 PM,
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RE: Westturm - Abendsonnengemach - Stella & Sonnwin
"Hoho, meine Fridila ist ehrgeizig für ihren Ehemann", sagte ich, doch ich freute mich. Ich hatte immer Verantwortung in Iscalis übernehmen wollen, nun als Honoratior würde das können. Das Stella alles gut durchgerechnet hatte, glaubte ich sofort, und ja, warum eigentlich nicht. Ich erfüllte alle Vorgaben.
"Gut, Frau Zukünftige- Honoratiorengattin", ich gab meiner Fridila noch einen Kuss:
" Dann soll Kira mir meine Toga bügeln und fälteln. Wir sind römische Bürger, und zumindest, wenn wir in die Stadt fahren, möchte ich auch so aussehen. - Quiwon, ich meine Bürger Dives, wird auch eine kleine Toga tragen wollen. Und feste Schuhe!",
eigentlich lief Quiwon wie die anderen Kinder auch, fast bis in den Herbst hinein barfuß:
"Nehmen wir das junge Volk mit?", Damit meinte ich Spiros und Rango. Die beiden Jungen würden sich sehr über die Abwechslung freuen, und sie waren flink, und würden uns zur Hand gehen.
Ich küsste meine Fridila noch einmal:
"Fahren wir doch gleich Morgen früh!"
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02-02-2025, 03:39 PM,
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Furia Stella
Patrizierin
   
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Registriert seit: Jul 2022
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RE: Westturm - Abendsonnengemach - Stella & Sonnwin
"Mein lieber Ehemann, ich weiß doch, wie gerne du unter die Honoratioren aufgenommen werden wolltest!" und ich, als seine "Zukünftige-Honoratiorengattin" küsste meinen Friudel liebevoll.
"Kira wird deine Toga bügeln und fälteln und ich helfe dir das gute Stück richtig anzulegen". Sagte ich mit einem Lächeln und schaute ihn an. "Quiwon bekommt auch seine kleine Toga und warme Stiefelchen und natürlich nehmen wir das junge Volk mit! Auch Spiros bekommt eine neue Tunika und einen neuen Umhang."
Friudel wollte schon gleich Morgen früh nach Iscalis fahren und es wäre mir auch recht , "Ja, morgen früh fahren wir los, mein liebster Friudel!" und ich küsste ihn noch mal sanft.
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04-06-2026, 05:04 PM,
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RE: Westturm - Abendsonnengemach - Stella & Sonnwin
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Mit dem Kopf und dem linken Knie stieß ich die Tür auf und trat ein in unser Reich. Die Vorhänge waren zugezogen und bauschten sich leicht in einer Frühlingsbrise. Es roch nach Veilchen, jemand hatte mit Veilchenöl die Teppiche benetzt.
Ich bettete meine Fridila auf unser Bett:
"Ich könnte mir vorstellen, dass die Sergier sehr böse auf Onkel Gerfridu werden, wenn es denn so aussieht, als brächte er eine brave Witwe vom Pfad der Tugend ab. Gewiss will die Familie sie für eine neue Ehe, deine Freundin ist schön und immer noch so jung, dass sie einem Ehemann Kinder schenken könnte", dachte ich laut nach und wartete Stellas Antwort ab. Eine wütende Patriziersippe am Hals hätte Gerfridu nicht verdient.
Derweil schnürte ich Stellas Schuhe auf und nahm ihre Füsse in meine Hände, um sie ihr zu massieren. Stellas Knöchel waren nicht geschwollen, was ein gutes Zeichen war. Vorsichtig knetete ich ihre zarten Sohlen und rüttelte an jedem Zeh:
"Ruhe dich nun aus, meine liebste Fridila"
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04-08-2026, 01:16 PM,
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Furia Stella
Patrizierin
   
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RE: Westturm - Abendsonnengemach - Stella & Sonnwin
Sonnwin trug mich auf den Armen aus dem Officium in unser Gemach. Unterwegs erzählte er mir, worüber sich die beiden, Vater und Sohn, unterhalten hatten, während ich mich mit Gerfridu über seinen Brief an Viola gesprochen hatte. Also, unser Sohn wollte keine solche blumigen Briefe an Mädchen schreiben, er empfindet wohl noch nichts für sie. Seinem Vater schien es auch, als würde sein Sohn sich mit Feen und anderen Naturgeistern, die ihm wohlgesonnen sind, auf unserem Gut unterhalten. Ich musste schmunzeln: "Ja, das ist mir auch schon lange aufgefallen. Ich glaube, unser Sohn hat außersinnliche Wahrnehmungen, die uns leider entgehen. Quiwon ist eben ein besonderes Kind".
Inzwischen waren wir bei unserem Cubiculum angekommen und Sonnwin öffnete die Tür mit seinem Kopf und linkem Bein, da ich in seinen Armen lag und er sie nicht benutzen konnte. Ich lächelte in mich hinein und küsste ihn zärtlich auf die Stirn.
"Pass auf deinen Kopf auf, mein Herz!"
Die Frühlingsluft strömte durch die offenen Fenster, ließ die Vorhänge sanft bewegen und verbreitete einen Duft von Veilchen und blühenden Obstbäumen im Raum. Mein Friudel legte mich auf unser Bett und sinnierte über die mögliche Liebesbeziehung zwischen Sergia Viola und seinem Onkel Gerfridu. Er vermutete, dass die Sergier auf seinen Onkel böse sein würden und sich wünschen würden, dass Viola wieder heiratet und Kinder bekommt.
"Mach dir keine Sorgen, Friudel, ich denke, deinem Onkel wird es egal sein, ob die böse auf ihn sind oder was auch immer! Und die Sergia ist eine starke und intelligente Frau und sie weiß, dass sie ein Risiko eingehen muss, um dem Ruf ihres Herzens zu folgen. Ich glaube nicht, dass die Sergier sie verfolgen werden, falls Viola hierherkommt und ich vermute, sie wird ihnen ja nicht mitteilen, wohin ihre Reise geht!"
Inzwischen befreite mich Sonnwin von meinen Schuhen und fing an, meine müden Füße zu massieren und zu kneten. Ich schloss die Augen und ließ mich von der Wärme seiner Hände verwöhnen, die sich auf sanfte Weise um meine Füße kümmerten. Als die Massage schließlich endete, schlang ich meine Arme um seinen Hals:
"Ich liebe dich so sehr, dulcis meus ", flüsterte ich glücklich und küsste meinen geliebten Friudel sanft auf den Mund.
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