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[August 834 A.U.C.] Wilder Fuchs und Adlerfluch
08-30-2026, 05:05 PM,
Beitrag #5
RE: [August 834 A.U.C.] Wilder Fuchs und Adlerfluch
[Bild: Prinz-Inam.png]

Sie hatte Töchter, die sie liebevoll tröstete und dann den Mägden übergab! Prinz Inam rührte es einen Moment lang, die Königin als Mutter zu sehen. Rhian überlegte auf seine Worte hin, schaute ihn prüfend an und schaute auch Cenmonoc, der keine Scheu zeigte, sondern sich reckte und seine Muskeln spielen ließ, an. Auf Inam wirkte er ....undruidisch, und unwillkürlich wurde seine Eifersucht geweckt. Er runzelte die Stirn: " Zeig etwas mehr Respekt, Meister" 
Der Druidenschüler lachte ihn aus: " Eine begehrenswerte Frau in der Blüte ihrer Jugend, die schon lange keinen Mann mehr gehabt hat. Ich gefalle ihr.  Ich werde mit ihr schlafen, wenn sie mich auf ihr Lager bittet"
" Ich würde König Cahir , falls er noch lebt, nicht damit beleidigen, in dem ich mit seiner Frau schlafe. Wir brauchen ihn als Verbündeten, vergiss das nicht" 
Cenmonocs Lachen verschwand: " Aber die Königin selbst hat das Recht zu entscheiden, wem sie die Freundschaft ihrer Hüfte gewährt....Ah, ich vergaß: Ihr Dobunni seid ja halbe Römer! Ihr glaubt, dass man Jungfrauen und Ehefrauen einsperren muss und dass sie nichts zu bestimmen haben.Oder sollte ich sagen: Du selbst bist ein ganzer Römer! Du bist doch im Besitz des Bürgerrechts, nicht wahr, mein Prinz?"
Inam winkte ab, denn jetzt sprach die Königin der Briganten noch einmal. Ihr Satz ging ihm ans Gemüt.
" Der gierigen Wölfin werden wir die Krallen stutzen. Begleitet mich" 
Sie hatte nur Inam dabei angesehen. Der fühlte eine seltsame Hochstimmung. Er befahl seiner Schar zu warten; er hoffte, dass sie Speise und Trank erhalten würden. 
Auch Cenmonoc blieb zurück.  Doch bevor Inam ging, malte er ein Zeichen in die Luft,
schloss für einen Atemzug die Augen, rief die einfache, rohe Kraft der Erde an, die ihm näher war als jede Theorie. Dann führte er die Hand zum Herzen. Seine Finger krümmten sich wie die Wurzeln einer alten Eiche, ehe er sie fließend in Rhians Richtung öffnete. Es war eine Geste, so subtil, dass man sie für einen schlichten Gruß halten konnte.
In der Luft zwischen ihnen flirrte für den Bruchteil einer Sekunde ein Hauch von grünem Staub, kaum dicker als der Rauch einer erloschenen Kerze. Der Duft von frischem Sommerregen und aufgebrochener  Erde. Cenmonoc sah die Königin unverwandt an. Er sendete ihr eine tiefe, schmerzhafte Sehnsucht, wild und ungezähmt wie die Moore im Norden
Auf  Cenmonocs Lippen lag plötzlich ein Lächeln, das nur der Priesterin galt. Sie sprach mit den Göttern, sie würde ihn hören.
[Bild: 3_15_08_22_9_38_19.png]
Volk der Dobunni
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RE: [August 834 A.U.C.] Wilder Fuchs und Adlerfluch - von Dobunni - 08-30-2026, 05:05 PM
RE: Große Halle - von Druide - 09-11-2026, 04:31 PM

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